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Kein Mensch will eine Marionette sein!

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2010: 30 Jahre OPAM


30 Jahre Hilfswerk zur Förderung der Alphabetisierung

Festlich geschmückt war der Saal im "Haus Burger" im OPAM-Gründungsort Lindlar-Linde und vor idyllischer Fachwerkkulisse entwickelte sich ein lebendiger Abend, bei dem die weltweite Ausstrahlung des im ländlichen Raum gegründeten Hilfswerks deutlich wurde.



Rückblick und Ausblick

Zu Beginn der Festveranstaltung hieß Vorstand Josef Büchel Gäste aus Politik und Kirche, Vertreter befreundeter Hilfswerke sowie Besucher aus nah  und fern herzlich willkommen. In seiner Würdigung des verstorbenen Gründers und Ehrenvorsitzenden Pfarrer Josef Prinz sprach er von dessen Engagement, das dem Hilfswerk zu großem Ansehen verholfen habe.



In einem launigen Rückblick gab anschließend Vorstand Leonore Kremer Anekdoten aus der zurückliegenden Zeit zum  Besten und beeindruckte die Festgäste mit Zahlen. 3,8 Millionen Euro wurden in ehrenamtlicher Arbeit zusammen getragen, über 500 Projekte weltweit initiiert und gefördert. Als Schwerpunkte der OPAM-Arbeit nannte sie:
 

  • Gespräche führen,
  • Überzeugungsarbeit leisten,
  • Veranstaltungen durchführen und besuchen,
  • Infos erstellen und gezielt versenden,
  • Bitten und Betteln um Geldmittel zur Förderung der Projektarbeit!

In einer Powerpoint-Präsentation wurde auch die Arbeit von OPAM-Österreich (Ansprechpartner: Johann Sax) und OPAM-Schweiz (Ansprechpartnerin: Anni Zoppé) gewürdigt.


Integrale Alphabetisierung

Zu Beginn seiner Festansprache ließ Vorsitzender Werner Mays noch einmal die Anfänge Revue passieren. Unter dem Motto: "Kein Mensch will eine Marionette sein!" erfolgte und erfolgt ein weltweites Engagement für die Menschen, die keine erste Chance haben.

Die Vermittlung von Lesen und Schreiben findet dabei nicht "im luftleeren Raum" statt, sondern  führt zu einer Auseinandersetzung mit Inhalten wie Hygiene - und damit Gesundheitserziehung, Berufsvorbereitung und auch der Vermittlung demokratischer Strukturen.


Schulen unterstützen Schulen

Werner Mays zeigte auf, dass durch die Vermittlung von OPAM  internationale Beziehungen zwischen Schulen gewachsen sind und das Sozialengagement erhöht werde, weil Schüler und Lehrer erfahren, was durch den Einsatz bewirkt wird.

Das Mikrokredit-System: Hilfe zur Selbsthilfe

In den letzten Jahren hat OPAM einen weiteren Schwerpunkt gesetzt im Bereich der Vergabe von Mikrokrediten. Diese geniale Idee des Nobelpreisträgers Muhammad Yunus findet immer weitere Verbreitung und bekommt zunehmend größere Bedeutung: Wenn Eltern in der Lage sind, das Schulgeld für ihr Kind selbst zu erwirtschaften, bedürfen sie nicht mehr der Unterstützung durch andere: Wertschätzung führt zur Selbständigkeit.

Glückwünsche der Gäste

"Atemberaubend – alle Hochachtung" nannte Vizelandrätin Ursula Mahler die Arbeit des Hilfswerks OPAM und hob den hohen Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements hervor. Neben den Glückwünschen aus Oberberg überbrachte Vizelandrätin Mathilde Drewing die des Rheinisch-Bergischen-Kreises.

Der Lindlarer Bürgermeister Dr. Hermann-Josef Tebroke  zeigte sich von der Arbeit der OPAM-Mitglieder beeindruckt.


Auch der ehemalige Bürgermeister von Odenthal, Johannes Tillman, und Dechant Gereon Bonnacker aus Overath zählten zu den Gästen. Von kooperierenden Hilfsorganisationen repräsentierten Mathilde von Lüninck-Knipp und Friedel Knipp die Lichtbrücke-Engelskirchen, Hermann Josef Scheidtweiler die KLB im Erzbistum Köln, Ben Heijne die Tilapia International Foundation Utrecht und Pater Karl Oerder die Jugend Dritte Welt Bonn und die Missionsprokur der Salesianer.


Realschule Gummersbach-Steinberg gestaltet Rahmenprogramm


Erfrischenden Rückhalt fand der OPAM Vorsitzende Werner Mays in den Realschülerinnen und Realschülern der Steinberg Realschule, die ihn als ihren ehemaligen Schulleiter nicht im Stich ließen und das Jubiläum zu einem quirligen Fest machten. Rhythmisch mitreißende Gospels, einstudiert von Helena Adeyemi, virtuose Instrumentals von Anil Tokmak


und dem ehemaligen Realschüler Marcel Tobias Canisius sowie die Afrikasingers des neunten Jahrgangs bildeten ein Pendant zum Bläsersextett des Musikvereins Linde. Tief beeindruckte die Videopräsentation zum Thema "Kinderarbeit", erstellt von der evangelischen Religionsgruppe der Klasse 6 unter der Leitung von Heike Daugi. Abgerundet wurde der Einsatz durch die bravouröse Moderation von Melanie Mittler.

Und Dank zum Schluss

Zum Schluss erfolgte ein herzliches Dankeschön an alle, die vor und hinter der Bühne zum Gelingen des Festes beigetragen haben; ein besonderer Dank ging an Karsten Overödder, der die Regie über die Technik übernommen hatte und durch die Darstellung beeindruckender Bilder und selbst erstellter Grafiken die Veranstaltung bereicherte.

Dank ging auch an alle diejenigen, die durch Unterstützung - welcher Art auch immer - in den zurückliegenden 30 Jahren die Möglichkeit geschaffen haben, dass die so wichtige OPAM-Förderarbeit getan werden konnte.

Am Schluss des Festes stand ein Zitat aus dem Grußwort von Msgr. Pilz, dem langjährigen Leiter des Kindermissionswerkes - bekannt durch die jährlichen Sternsingeraktionen: "30 Jahre OPAM und mehr noch: aus Bettlern werden Partner. Sprachlose lernen das Alphabet einer besseren Zukunft. Nur eine organisierte Hilfe, die über den Augenblick hinaus wirkt, ist die richtige Antwort auf den Hilferuf der Hoffnungslosen!"       

Werner Mays


© OPAM e.V.  2017  Geändert 23.08.16         Sitemap         Impressum